Barack Obama in Dresden – Eine Stadt im Ausnahmezustand und ich mittendrin.
geschrieben am: Dienstag, den 23. Juni 2009 um 17:26 Uhr | Kategorie: Praxisprojekte
ASCENSO-Studentin Ann-Kathrin Klein gehört als Praktikantin beim Obama-Besuch zum Presseteam der Sächsischen Staatskanzlei und ist nah dran am Geschehen in Dresden.
Zugegeben war ich zu Beginn meines Praktikums beim Regierungssprecher an der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden etwas überrascht. Meine Arbeit bestand nämlich darin, durch andere Themen vom eigentlichen Ablauf des Aufenthalts des US-Präsidenten abzulenken.
Dies entsprach nicht so ganz dem, was ich mir unter „Pressearbeit über den Obama-Besuch“ vorgestellt hatte, aber auch das gehört zum Job. Dennoch oder gerade deshalb war ich mittendrin, beispielsweise durch die Teilnahme an Telefonkonferenzen mit den Verantwortlichen verschiedener Bereiche und damit permanent über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Am Freitag, dem Tag an dem Präsident Obama in Dresden in der Öffentlichkeit auftrat, war es dann meine Aufgabe Presseteams zu betreuen und in die Pressekonferenz zu begleiten. Im Vorfeld des Besuches des US-Präsidenten führten meine Kolleginnen und ich Bürgerumfragen zum Thema „Phänomen Obama“ durch. Bei jedem Einzelnen der Befragten fiel bei seiner Beschreibung das Wort „charismatisch“.
Ich selbst hatte die Gelegenheit mir während der Pressekonferenz, die Barack Obama gemeinsam mit Angela Merkel gegeben hat, mein eigenes Bild von ihm zu machen. Für mich strahlt er neben Charisma vor allem zwei Dinge aus: Ruhe und Sicherheit. All das sind Eigenschaften, die einen zweifellos glauben lassen, dass der neue Präsident der Vereinigten Staaten den von ihm versprochenen „Change“ tatsächlich herbei führen will und kann.In Dresden kehrt nun allmählich wieder der Alltag ein. Ich für meinen Teil nehme einmalige Erfahrungen und unvergessliche Eindrücke mit aus diesem Praktikum.

Text und Fotos: Ann-Kathrin Klein



