Zur Startseite von ASCENSO Medien- und Businessakademie Mallorca

Nächster Studienbeginn

Wintersemester 2012
Vorlesungsbeginn 01.10.2012

JETZT BEWERBEN !

Mit Facebook einloggen
SocialTwist Tell-a-Friend

"Dozententagebuch, Eintrag Beate Appel."

geschrieben am: Samstag, den 21. Mai 2011 um 08:00 Uhr | Kategorie: Veranstaltungen

Beate AppelBeate Appel ist ein Vollprofi im Bereich Projektmanagement und Kommunikationskampagnen. Sie war u.a. viele Jahre als Führungskraft in einem Unternehmen tätig, welches Hörfunkbeteiligungen in ganz Europa hält und managt. Zudem ist sie seit vielen Jahren Mallorca aus privaten Gründen eng verbunden.

 

Jetzt hatte Frau Appel ihren ersten Einsatz als Dozentin an der ASCENSO Business- und Medienakademie Mallorca im Bereich "Kampagnenorganisation und Projektmanagement". Die letzten aufregenden Stunden vor Beginn der Lehrveranstaltung hat Frau Appel in einer Art Tagebuch festgehalten - hier ein Ausschnitt:

Samstag, 30.4., Berlin, 15 Grad, Regen, müde von Nachtarbeit, 15-stunden-Tage

...immer noch so viel zu tun. zwei wochen dem berliner agentur alltag den rücken kehren – macht arbeit für mindestens vier. aber dafür eintauchen in eine andere welt. neue herausforderung. kein alltag. gut so. freue mich. vorlesungsmanuskript fertig. 150 seiten. wo kommt das alles her. 17 filmausschnitte aus apollo 13, der mutter allen projektmanagaments, in die manuskripte einbetten. kapitel zwei gefällt mir doch nicht so richtig. nochmal umstellen. abflug 17.50 h tegel. oh my god. anruf bei airberlin: bitte umbuchen, sonntag, ja. koffer packen. 10 kilo für bücher. bleiben noch zehn für klamotten. reduce to the max. what the hell nehm ich mit? vielleicht hat’s am wochenende guter wind, dann geh ich segeln. oder auf den markt in pollensa. die kleinen artischocken direkt vom feld in sa pobla. fisch vom kutter. rosado con hielo und die alten freunde bekochen. airberlin bestätigt umbuchung. durchatmen. kaffeepause. projektjournale für die agenturkollegen schreiben. jobs übergeben. wie die studenten wohl sein werden. ob sie mich mögen? und das thema? zuviel oder zu wenig?

Sonntag, 01.05., Berlin, 19 Grad, wieder mal Regen

...1. mai demo in kreuzberg. stadt weiträumig abgeriegelt. komme aber raus. jetzt geht es los. auf meine lieblingsinsel. endlich. und diesmal kein urlaub. was machen sie da? ich unterrichte. ganz neues malle-gefühl. gefällt mir. nix los am flughafen. regelrecht gemütlich. schnell noch die zeit mitnehmen. steige als letzte ein, suche mir eine freie reihe, die zeitung ist so gross. zeit spezial: information frisst aufmerksamkeit. verstopfte kommunikationskanäle. ‚aufmerksamkeit ist eine währung, die gehandelt wird wie gold’. die brücke von meinem alltag, den ich gerade hinter mir lasse zu meiner neuen aufgabe. kampagnenorganisation und projektmanagement. das isser. der reason why. danke, herr schnabel. in palma geht alles wie am schnürchen. mein dicker koffer kommt zuerst vom band. das auto steht am vereinbarten platz, schranke geht auf. die insel hat mich wieder. weiche luft. fenster runter. musik sehr laut. im sonnenuntergang über die insel. geschwindigkeitsbeschränkung 110? was fällt denen denn ein.

Montag, 02.05., 6.00 h, Porto Pollensa, noch gar kein Wetter

...aufstehen. bluse bügeln beruhigt die nerven, tee auch, guck mir das seminarprogramm von heute nochmal an. tasche packen. an der bucht von alcudia entlang auf die autobahn. nebel über dem wasser. kein stau. die kathedrale taucht vor mir auf. majestätisch. verschwinde unter ihr. bin früh, kriege den parkplatz ganz vorne. in den jardins de s’hort del rei arbeiten die gärtner. grüssen mich freundlich. warten mit dem wasserschlauch, bis ich vorbeigestöckelt bin. das ist doch ein anfang. treppe hoch, am cappucino vorbei. weg zur arbeit - atemberaubend. in der akademie werde ich herzlich begrüsst, mit kaffee versorgt, wir haben zeit, alles anzugucken, die studenten haben spanisch. und dann kommen sie nach und nach in den seminarraum getröpfelt. offen, freundlich, zugewandt. nur gute stimmungen. wir begrüssen uns, fangen an, steigen ein, und schon nach wenigen minuten fühle ich mich nicht mehr fremd. neuer alltag. aufregend. aber nicht aufgeregt. wir haben was vor. startfreigabe erteilt. mission apollo 13. ‚houston, wir haben kein problem. ein projekt ist ein vorhaben, das nur im team gelöst werden kann.

Zeige deinen Freunden, dass dir das gefällt.

Text: Beate Appel
Bild: Nicole Fichtner