ASCENSO-Studenten produzieren Radiosendung
geschrieben am: Freitag, den 18. November 2011 um 11:19 Uhr | Kategorie: Praxisprojekte
Die Studenten der Angewandten Medien verbrachten einen Tag im Tonstudio "Audiovision Palma" und produzierten eine einstündige Radiosendung.
Die eigene Stimme während einer Sprachaufnahme über die Kopfhörer zu hören, kann mitunter ganz schön unangenehm sein. Niemand nimmt den Klang des eigenen Organs so auf, wie die Mitmenschen um einen herum.
In der Lehrveranstaltung "Medienpraxis Hörfunk" machten wir, das 3. und 4. Semester der Angewandten Medien, erste Erfahrungen im Umgang mit der eigenen Stimme und wie man diese gekonnt in einem Radiobeitrag einsetzt. Während wir uns im ersten Teil der Woche mit unserem Dozenten und Akademie-Leiter Klaus Vorbrodt intensiv mit der Planung und Konzeption eines Radio-Beitrages befassten, ging es am Donnerstag für einen ganzen Tag ins Tonstudio "Audiovision Palma" in Llucmayor.
Im modernen und voll ausgestatteten Tonstudio des Experten Willi Meyer setzten wir unsere Theorie in der Praxis um. Schnell wird klar, eine Radio-Sendung ist keine wahllose Aneinanderreihung von Musik- und Sprachpassagen. Das wichtigste Kriterium bei der Produktion ist die Zielgruppe. Wen genau wollen wir mit unserer Sendung ansprechen? Der Kurs entschied sich am Ende für ein junges Mallorca-Urlaubs Publikum. Danach richtete sich nicht nur die lockere Umgangssprache der Moderatoren, sondern auch die Wahl der Werbespots, die Auswahl der Beiträge und die gespielte Musik. Nicht nur inhaltlich, sondern auch formell musste alles stimmen. Eine Stunde ist nicht unendlich. Jeder von uns hatte nur eine bestimmte Zeit für seine Aufgabe zu Verfügung.
Nacheinander sprachen wir Studenten unsere Texte in einem separatem Aufnahmeraum ins Mikro. Willi Meyer gab uns über die Lautsprecher Anweisungen und fügte unsere Beiträge in die Tonspur am Computer ein.
Am Ende des spannenden Tages entstand Material für eine Stunde Radio.
Bis wir unsere fertige Sendung endlich selber hören können, wird allerdings noch ein bisschen Zeit vergehen. Willi Meyer und Klaus Vorbrodt werden in der nächsten Woche unsere einzelnen Segmente am Computer zusammensetzen. Dann können wir nicht nur unser eigenes Werk bewundern, sondern auch über unsere eigenen Stimmen schmunzeln.
Text: Sinah Hoffmann
Bilder: Nicole Fichtner



