Ein Wochenende in Barcelona – nur einen Steinwurf von der Insel entfernt
geschrieben am: Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 17:11 Uhr | Kategorie: Leben in Palma
Das spanische Festland ist von Mallorca aus unkompliziert und vor allem schnell zu erreichen. Die Strecke Palma – Barcelona lässt sich mit dem Flugzeug etwa in der gleichen Zeit zurücklegen wie die Zugstrecke von Düsseldorf nach Köln.
Zusätzlich kommt mir zugute, dass ich als Resident der Insel – also Einwohner von Mallorca – fünfzig Prozent Rabatt auf meinen Spanairflug bekomme. Günstiger kann ich auch nicht mit der deutschen Bahn fahren. Und weil es so einfach ist, habe ich mich am letzten Wochenende auf dem Weg gemacht: Einchecken, Einsteigen, 40 Minuten Fliegen, Aussteigen – Willkommen in Barcelona!
In Barcelona angekommen, halte ich zuallererst Ausschau nach dem Bus, der mich zu meinem Hostel fährt. Der Flughafen ist gut beschildert und schnell finde ich die richtige Bushaltestelle. Ich kannte Barcelona noch nicht und war sehr glücklich, als ich bemerkte, dass sich mein Hostel direkt im Zentrum, in der Nähe vom Plaza Catalunya befindet. Das ist ein riesiger Platz, auf dem Artisten, Künstler und Musiker ihr Können zeigen. Direkt vom Plaza Catalunya gehen die berühmt berüchtigten Ramblas ab, die direkt zum Meer hinunter führen. Auch hier sehe ich viele Artisten, aber auch Spieler, die die Touristen animieren, an Trickspielen teilzunehmen. In diesem Moment umklammere ich meine Tasche, als hinter mir die Polizeisirene losgeht. Auf die vielen Taschendiebe wurde ich schon vorher vorbereitet. In dieser Stadt ist eben immer etwas los.
Sehr gespannt war ich auch auf die Sagrada Familia. Die Sagrada Familia ist die Sühnekirche der heiligen Familie. 1882 wurde die Kirche nach dem Stil von Gaudí begonnen zu bauen, doch dies wurde nie zu Ende geführt. Im Stadtteil Eixample steht die bis zu 90 Meter in den Himmel ragende Kirche. Der Besuch war beeindruckend und ist wirklich weiterzuempfehlen.
Als nächstes nahm ich mir den Park Güell vor. Auch hier hat Gaudí ganze Arbeit geleistet. Der kunstvoll errichtete Park beeindruckt durch seine besondere Architektur und gibt Raum, um immer wieder Neues zu entdecken. Um weiterhin noch ein wenig auszuspannen, habe ich den Besuch des olympischen Hafens direkt damit verbunden, mich danach noch etwas an den Strand zu legen.
Als ich in meinen Flug zurück auf die Insel einsteige, nehme ich mir fest vor solch’ einen Trip bald wieder zu planen. Einfacher geht es nicht und Spanien hält sicherlich noch viele interessante Städte für mich bereit.
Text: Lena Wehmeyer
Bilder: Kathrin Hirczy



